Zieh an – Seilwinden in Luzern

  • septiembre 09, 2005
  • • Fuente: IHB Internationale Holzboerse/KMB
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Auch für den Nebenerwerbs-Rücker gab es auf der Forstmesse Mitte August in Luzern das ein oder andere Gerät für den Dreipunktanbau oder im Zubehörbereich zu entdecken. Eher unscheinbar auf dem Stand von Mumenthaler, dafür aber umso wirkungsvoller in der Praxis dürfte der mit einer Seileinlaufbremse kombinierte Seilausstoß von Ritter sein. Die kompakte Bauweise erlaubt die Nachrüstung auf alle Seilwinden von Ritter.



Außerhalb der Schweiz eher unbekannt, dafür auf dem Heimatmarkt eine Macht ist Kyburz. Die bekannte Langstrecken-Seilbahn K-50 zeigten die Schweizer auf der Forstmesse in der Dreipunkt-Ausführung DP-K-50. Die Winde lässt sich innerhalb von fünf Minuten aufstellen. Durch die Bedienung per Funksteuerung lässt sich der Bedienmann an der Winde einsparen. Mit einer Reichweite von 1400 m soll ein großer Teil des mittleren Langstreckenbereichs abgedeckt werden.

Für den reinen Nebenerwerb zeigte KMB-Forsttechnik die Eintrommelwinde K4 mit patentierter Klinkensperre und der auf der KWF-Tagung 2004 angekündigten Einseilbedienung. Diese patentierte Konstruktion verbindet die Vorteile der robusten, betriebssicheren Klinkenwinde mit den sicherheitstechnischen Anforderungen an ein modernes Forstgerät (Totmannfunktion). Die Totmannfunktion läuft mit automatischer Klinke. Die Bremswirkung ist 100 %. Die Seilaufnahme erreicht bei 9 mm Stärke maximal 130 m und bei 11 mm Durchmesser 100 m. In unterster Seillage beträgt die Zugleistung 4 t. Der Seilauslauf ist auch unter Last kontrolliert. Auch die Einseilbedienung ist ein Patent von kmb. Eine saubere Seilspulung ergibt sich durch den langen Einlaufweg. An Ketten- und Zubehörkästen wurde beim Windenbau gedacht. Die Schildbreite ist 1,25 m. Als Schlepperkraft sollten 12 bis 50 PS vorhanden sein. Das Gewicht beträgt 160 kg. Die Seileinlaufhöhe ist 1,19 m.